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Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

Warum Sie in Bonn studieren sollten.

Gegenstand des Faches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind die vor- und frühgeschichtlichen Kulturen Europas, beginnend mit dem ersten Auftreten des Menschen und räumlich und zeitlich endend, wo neben die Bodenurkunden in beträchtlichem Umfang schriftliche Quellen treten.

Im Einzelnen umfasst die Vorgeschichte die drei Hauptperioden Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit mit ihren Unterabschnitten. Ihre Quellen sind rein archäologischer Natur (Bodendenkmäler, Fundgegenstände), ihre Methoden unterscheiden sich daher von jenen der historischen Fächer im engeren Sinne.

Die Frühgeschichte widmet sich der Kulturentwicklung Europas im ersten nachchristlichen Jahrtausend bis zum Einsetzen des Hochmittelalters unter Berücksichtigung vornehmlich archäologischer, aber auch historischer Quellen.

Als jüngste Entwicklung hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit als weiterer Zweig der archäologisch arbeitenden Disziplinen etabliert, die nun neben den archäologischen Quellen auch historische, geographische, landeskundliche und kunsthistorische Quellen in ihre Arbeitsweise einbezieht.

Am Bonner Institut hat sich ein Studienschwerpunkt im Bereich der europäischen Frühgeschichte/Archäologie des Mittelalters und der Erforschung reiternomadischer Kulturen Eurasiens gebildet.

 

Unser Bachelorstudiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er ein facetten- und abwechslungsreiches Lehrprogramm bereitstellt, welches interessante Wahlmöglichkeiten bietet. Im Rahmen des Bachelorstudiengangs können in einem sogenannten Ergänzungsbereich Fächer gewählt werden, die das eigene Studium individualisieren und begleitend ergänzen.

Unsere Studierenden beginnen im ersten Studienjahr mit dem Erwerb und der Einübung von Grundlagenwissen und Methoden. Hierauf folgt die systematische Beschäftigung mit einzelnen Epochen, wodurch sie schließlich zu einem vertieften Verständnis der Fachwissenschaften gelangen. Die archäologischen Themenbereiche werden in diversen Lehr- und Lernformen erarbeitet: in der Seminardiskussion, anhand von Referaten und Seminararbeiten sowie durch den Besuch und das Nacharbeiten von Vorlesungen, in Projektarbeit.

Neben der Arbeit mit Texten und visuellen Medien wird großer Wert auf das Objektstudium vor Ort in Form von Exkursionen, Übungen vor Originalen oder Praktika gelegt, weshalb unsere Studiengänge ein obligatorisches Praxismodul beinhalten.

In zusätzlichen Seminaren und Tutorien werden darüber hinaus praxisorientiert Schlüsselqualifi­kationen wie Recherche- und Präsentationstechniken vermittelt, um die Studierenden optimal auf den studentischen und späteren beruflichen Alltag vorzubereiten.