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Aschheim-Bajuwarenring

Dr. Doris Gutsmiedl-Schümann

Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Aschheim-Bajuwarenring, Lkr. München. Studien zu Chronologie, Bestattungssitten, Alters- und Sozialstruktur eines merowingerzeitlichen Ortsgräberfelds der Münchner Schotterebene.


Dissertationsprojekt in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Abteilung Bodendenkmalpflege, Restaurierung Archäologie, der Gemeinde Aschheim, der Geschichtlich-Heimatkundlichen Sammlung Aschheim sowie der Bayerischen Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie München

 

Gegenstand dieses Dissertationsprojekts war die archäologische Bearbeitung des 1997 entdeckten, 444 Bestattungen umfassenden frühmittelalterliche Gräberfeld von Aschheim-Bajuwarenring, Lkr. München. Diese Arbeit verfolgte in zwei große Ziele: Zum einen die chronologische und formenkundlich-antiquarische Auswertung der Nepropole und ihrer Funde, zum anderen die Analyse und Interpretation des Zusammenhangs von Sterbealter, Geschlecht und Beigabenausstattung. Das Dissertationsprojekt wurde durch ein Promotionstipendium des Cusanuswerks gefördert.

Eine Audioslideshow mit dem Titel „Vergrabene Geschichten“ zeigt auf multimedialem Wege die wichtigsten Ergebnisse des Dissertationsprojekts. Sie ist auch auf L.I.S.A., dem Forschungsportal der Gerda-Henkel-Stiftung zu finden.


Die Fundstelle und ihre Bearbeitung

Die Ausgrabung der Nekropole Aschheim-Bajuwarenring erfolge in den Jahren 1997 und 1998; dabei wurden aus 444 Bestattungen 6895 Fundobjekte geborgen. Ab dem Jahre 2000 wurden die Funde aus den Gräbern im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) restauriert. Die Konservierung und Restaurierung der Objekte erfolgte erstmalig im Rahmen einer Kooperation zwischen einer Gemeinde und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege: Während die Gemeinde Aschheim für die Personalkosten der Restauratoren aufkam, stellte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege einen Arbeitsplatz in der Projektwerkstatt seiner Restaurierungswerkstätten und Arbeitsmittel zur Verfügung. Mit kurzen Unterbrechungen wurde die Restaurierung der Funde bis 2006 fortgeführt. Insgesamt wurden in dieser Zeit 5281 Perlen, verteilt auf 177 Perlenketten, und 788 Objekte aus Bein, Buntmetall, Eisen, Silber oder Gold ausstellungsfertig restauriert; 57 Objekte, zumeist Langwaffen aus Eisen oder Buntmetall, liegen in teilrestauriertem Zustand vor. 769 Objekte wurden lediglich konserviert und über Röntgenaufnahmen einer archäologischen Bearbeitung zugänglich gemacht. Bereits während der Laufzeit des Restaurierungsprojekts wurden zudem immer wieder fertig bearbeitete Funde und Grabensembles zur Ausstellung an die Geschichtlich-heimatkundliche Sammlung Aschheim übergeben. Alle Funde des Gräberfelds Aschheim-Bajuwarenring befinden sich in der Geschichtlich-heimatkundlichen Sammlung Aschheim.

Ebenfalls ab dem Jahre 2000, parallel zur Konservierung und Restaurierung der Funde, begann die archäologische Bearbeitung der Nekropole Aschheim Bajuwarenring. Um eine enge Zusammenarbeit und entsprechenden Austausch zwischen Restaurator bzw. Restauratorin und Archäologin zu ermöglichen, wurde hierfür ebenfalls ein Arbeitsplatz in der Projektwerkstatt des BLfD eingerichtet. Von Fall zu Fall wurden bei der Analyse einzelner Objekte weitere Spezialisten hinzugezogen, etwa zur Untersuchung von Textilresten die Textilrestauratorin Antja Bartel, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, oder zur Analyse von Runeninschriften Prof.Dr. Klaus Düwel, Universität Göttingen.

Die Skelett- und Knochenfunde des Gräberfelds wurden von der Anthropologin Dr. Anja Staskiewicz in der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie München in den Jahren 2004 bis 2006 im Rahmen des DFG-Projekts „Einfluss eines Seuchengeschehens auf die Alltags- und Sachkultur im frühen Mittelalter am Beispiel des Gräberfelds von Aschheim-Bajuwarenring, 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr.“ bearbeitet [18]. Die sterblichen Überreste der Bestatteten befinden sich heute in einem Beinhaus auf dem Gelände des Aschheimer Gemeindefriedhofs [20].

Im Falle des Gräberfelds Aschheim-Bajuwarenring liegt nun erstmals die Auswertung einer frühmittelalterlichen Nekropole vor, aus der nur etwa die Hälfte der aufgefundenen Objekte restauriert wurden. Die unrestaurierten Objekte wurden auf Grund von Röntgenbildern bearbeitet und formenkundlich-antiquarisch beurteilt [3].

Insgesamt zeichnete sich die Bearbeitung der Nekropole Aschheim-Bajuwarenring durch eine enge Vernetzung zwischen den beteiligten Disziplinen aus, allen voran der Restaurierung, der Archäologie und der Anthropologie, sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit der Geschichtlich-heimatkundlichen Sammlung, dem Museum der Gemeinde Aschheim.

Fortgang der archäologischen Auswertung

Um die Gräber der Nekropole formenkundlich-antiquarisch und chronologisch auswerten zu können, wurden die Funde und Befunde zunächst gezeichnet und in einen kommentierten Katalog aufgenommen. Viele der dabei entstandenen Einzelfundanalysen finden sich nun in den Kommentaren zu den einzelnen Bestattungen; im Textteil der Arbeit wurden nur jene Fundgruppen berücksichtigt, zu denen auf Grund des Aschheimer Materials über den aktuellen Forschungsstand hinausgehende Aussagen möglich waren. Es wurde eine relative Abfolge der Grabinventare erstellt, und typische Funde wurden zu Kombinationsgruppen zusammengefasst. Diese Kombinationsgruppen wiederum wurden über Vergleichsfunde mit absoluten Daten versehen. Basierend auf den Fundkombinationsgruppen wurden schließlich die verschiedenen kulturellen Bezüge, die sich in den Grabinventaren spiegeln, näher betrachtet. Besonderes Augenmerk wurde auf die Perlenensembles aus den Frauengräbern gelegt; wie sich zeigte, war eine kombinationsstatistische Untersuchung der Perlenensembles die beste Möglichkeit, die Frauengräber zu datieren. Anhand des Perlenmaterials aus der Nekropole Aschheim-Bajuwarenring gelang es, eine Perlenchronologie zu erstellen, die auch für andere frühmittelalterliche Gräber Altbaierns Gültigkeit besitzt. [1],[5]


(Perlen aus Grab 238. Foto: Anja Pütz, GHS Aschheim)

Zum Einsatz kam hier eine eigens für die Bearbeitung frühmittelalterlicher Perlen erstellte Perlendatenbank, die auf Anfrage gerne weiteren BearbeiterInnen von frühmittelalterlichen Perlenkomplexen zur Verfügung gestellt werden kann.

Das zweite Ziel der Arbeit befasste sich mit der soziologischen Auswertung der Gräber. Hierzu wurde unter Bezugnahme auf die anthropologische Bestimmungen von Geschlecht und Sterbealter der Bestatteten der Zusammenhang von Alter, Geschlecht und Beigabenausstattung untersucht. So konnten sowohl altersabhängige Grabsitten als auch altersspezifische Grabausstattungen, und somit auch altersabhängige Kleidungsbestandteile identifiziert, und mit Blick auf die historische und ethnologische Forschung weiter interpretiert werden. [1],[9],[10],[11]


(Ausstattung aus Grab 395. Foto: Anja Pütz, GHS Aschheim)

Mehrfachbestattungen

Eines der auffallendsten Merkmale der Nekropole sind die vielen Doppel- und Mehrfachbestattungen. Insgesamt 8% der Toten wurden nicht allein beigesetzt. Dabei verteilen sich die Mehrfachgräber auf 27 Doppelgräber, 4 Dreifachgräber, ein Vierfach- und ein Fünffachgrab. Diese Mehrfachbestattungen verteilen sich vor allem auf zwei Zeitschichten: Einer in der Mitte des 6. Jahrhunderts, und einer am Ende des 6. Jahrhunderts. Da die Skelette aus den Mehrfachgräbern keine Spuren von Gewalteinwirkung zeigten, konnte dies als Todesursache ausgeschlossen werden. Eine Erklärung für die vielen Mehrfachbestattungen schien gefunden, als von anthropologischer Seite in den Zähnen der beiden Frauen aus Grab 166/167 die DNA des Pesterregers yersinia pestis nachgewiesen werden konnte [19]; neuere Untersuchungen erbrachten auch für weitere Mehrfachgräber den Nachweis des Pesterregers [17].


(Kartierung der Mehrfachgräber. Kartengrundlage: Gräberfeldplan der Fa. ARDI, München)

Veröffentlichungen:

Multimedial:
- Audioslideshow „Vergrabene Geschichten“: http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=4330

Vorträge:
Über Ergebnisse bzw. Teilergebnisse des Dissertationsprojektes wurde auf folgenden Veranstaltungen berichtet:
- Tagung Fundmassen. Innovative Strategien zur Auswertung frühmittelalterlicher Quellenbestände , 8.-10. November 2011 in Esslingen
- Runen-Workshop am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA), 3.-4. Februar 2011 in Schleswig
- 94. Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft Frühgeschichtliche Archäologie am 4. März 2010 in Mannheim
- 80. Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft Frühgeschichtliche Archäologie am 29. Juni 2006 in Mannheim
- 1. Münchner Fachschaftskolloquium, 12.-13. Februar 2005
- 74. Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft Frühgeschichtliche Archäologie am 25. November 2004 in Mannheim
- 77. Tagung des West- und Süddeutschen Verbands für Altertumskunde, 1.-5. Juni 2004 in Amberg
An eine breitere Öffentlichkeit richteten sich die Abendvorträge
- am 9. Februar 2009 im Rahmen eines Montagsvortrags am Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in München
- am 14. Juni 2010 in Aschheim
- am 20. Oktober 2010 beim Akademikerinnenbund Hamburg

Publikationen:
Aus dem Dissertationsprojekt sind folgende Publikationen hervorgegangen:
- [1] D. Gutsmiedl-Schümann, Das frühmittelalterliche Gräberfeld Aschheim-Bajuwarenring. Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte A 94 (Kallmünz/Opf. 2010).
- [2] D. Gutsmiedl-Schümann, Das frühmittelalterliche Gräberfeld Aschheim-Bajuwarenring – Einblicke zur Bevölkerung der Merowingerzeit. In: Jahresschrift des Bajuwarenhofs Kirchheim 2011 (Kirchheim 2012).
- [3] D. Gutsmiedl-Schümann, Zur archäologischen Bearbeitung des Gräberfelds Aschheim-Bajuwarenring auf Basis von unrestaurierten/konservierten Funden und Röntgenaufnahmen, teilrestaurierten/konservierten und restaurierten Funden: Ein Erfahrungsbericht. (Publikation im Tagungsband Fundmassen – Innovative Strategien zur Auswertung frühmittelalterlicher Quellenbestände in der Reihe Materialhefte zur Archäologie in Baden-Württemberg des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg geplant – gegenwärtig in Druckvorbereitung).
- [4] D. Gutsmiedl-Schümann, Fibeln und Gräberfeld von Aschheim. (Publikation im Tagungsband zum Runen-Workshop des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) geplant – gegenwärtig im Peer-Review-Verfahren).
- [5] D. Gutsmiedl, Regionalisierungstendenzen merowingerzeitlicher Perlenmode am Beispiel der Perlen aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld von Aschheim-Bajuwarenring, Lkr. München. In: O. Heinrich-Tamaska/N. Krohn/S. Ristow (Hrsg.), Dunkle Jahrhunderte in Mitteluropa? Tagungsbeiträge der AG Spätantike und Frühmittelalter 1 und 2. Studien zu Spätantike und Frühmittelalter 1 (Hamburg 2009), 183-198.
- [6] D. Gutsmiedl/M. Volpert, Große Landespolitik in Aschheim. Der Aschheimer Raum zur Zeit der ersten bayerischen Landessynode 756. In: ascheim Aschheim. 1250-Jahrfeier der 1. bayerischen Landessynode unter Herzog Tassilo III 756. dornah Dornach. 1150-Jahrfeier der ersten schriftlichen Nennung 856. Ortschronik der Gemeinde Aschheim (Aschheim 2006), 58-63.
- [7] D. Gutsmiedl, Die Pest im frühen Mittelalter in Aschheim. In: Jahresschrift des Bajuwarenhofs Kirchheim 2004 (Kirchheim 2005), 112-116.
- [8] D. Gutsmiedl, Die justinianische Pest nördlich der Alpen? Zum Doppelgrab 166/167 aus dem frühmittelalterlichen Reihengräberfeld von Aschheim-Bajuwarenring. In: B. Päffgen/E. Pohl/M. Schmauder (Hrsg.): Cum grano salis. Beiträge zur europäischen Vor- und Frühgeschichte. Festschrift für Volker Bierbrauer zum 65. Geburtstag (Friedberg 2005), 199-208.

In weiterführenden archäologischen Bearbeitungen wurden zusätzlich zu den Gräbern der Nekropole Aschheim-Bajuwarenring und den im Jahre 2002 entdeckten und ebenfalls im oben genannten Band 94 der Materialhefte zur Bayerischen Vorgeschichte publizierten Gräbern Aschheim - Am Wasserturm weitere frühmittelalterliche Gräber der Münchner Schotterebene berücksichtigt. Hieraus sind folgende Publikationen hervorgegangen:
- [9] D. Gutsmiedl-Schümann, Merovingian Men – fulltime warriors? Weapon graves of the continental Merovingian Period of the Munich Gravel Plain and the social and age structure of the contemporary society – a case study In: R. Berge/M. E. Jasinski/K. Sognnes, N-TAG TEN. Proceedings of the 10th Nordic TAG conference at Stiklestad, Norway 2009. BAR International Series 2399 (Oxford 2012), 251-261. [Peer Reviewed]
- [10] D. Gutsmiedl-Schümann, Alter- und geschlechtsspezifische Zuweisung von Hand- und Hauswerk im frühen Mittelalter nach Aussage von Werkzeug und Gerät aus Gräbern der Münchner Schotterebene. In: J. E. Fries/U. Rambuscheck (Hrsg.), Von wirtschaftlicher Macht und militärischer Stärke. Beiträge zur archäologischen Geschlechterforschung. Bericht der 4. Sitzung der AG Geschlechterforschung auf der 79. Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. in Detmold 2009. Frauen – Forschung – Archäologie 9 (Münster 2011), 37-74. [Peer Reviewed]
- [11] D. Gutsmiedl-Schümann, Vom kleinen Mädchen zur jungen Frau. Rekonstruktionen von Lebensabschnitten weiblicher subadulter Individuen auf Grund von archäologischen Funden aus merowingerzeitlichen Gräbern der Münchner Schotterebene. (Publikation im Tagungsband Girls in Antiquity/Mädchen im Altertum geplant – gegenwärtig in Druckvorbereitung).
- [12] D. Gutsmiedl-Schümann, Merowingerzeitliche Kindergräber der Münchner Schotterebene. (Publikation in der von R. Kory u.a. herausgegebenen Gedenkschrift für Brigitte Lohrke geplant - gegenwärtig in Druckvorbereitung).

Vorberichte zu einigen Funden aus dem Gräberfeld Aschheim-Bajuwarenring wurden bereits vor dem Beginn des Dissertations- und Restaurierungsprojekts publiziert:
- [13] D. Reimann/K. Düwel/A. Bartel, Vereint in den Tod - Doppelgrab 166/167 aus Aschheim. Das Archäologische Jahr in Bayern 1999 (Stuttgart 2000) 83–85.
- [14] D. Reimann/A. Bartel, Gerät und Gerade - Frauengrab 135 aus Aschheim. Das archäologische Jahr in Bayern 1998 (Stuttgart 1999) 105–107.
- [15] D. Reimann, Aktuelles aus der Landesarchäologie: Mode aus Byzanz. Archäologie in Deutschland 3/1998, 39–40.
- [16] D. Reimann, Mode aus Byzanz - Frauengrab 10 aus Aschheim. Das Archäologische Jahr in Bayern 1997 (Stuttgart 1998) 137–138.

Weitere Publikationen zur Nekropole Aschheim-Bajuwarenring und deren Bestattungen von anderen Disziplinen:
Anthropologie:
- [17] M. Harbeck/L. Seifert/S. Hänsch/D.M. Wagner/D. Birdsell et al., Yersinia pestis DNA from Skeletal Remains from the 6th Century AD. Reveals Insights into Justinianic Plague. PLoS Pathogens 9 (5), 2013: e1003349.doi:10.1371/journal.ppat.1003349
- [18] A. Staskiewicz, The early medieval cemetery at Aschheim-Bajuwarenring - a Merovingian population under the influence of pestilence? In: G. Grupe/J. Peters (eds.), Skeletal series and their socio-economic context. Documenta Archaeobiologiae 5
- [19] I. Wiechmann/G. Grupe, Detection of Yersinia pestis DNA in two early medieval skeletal finds from Aschheim (Upper Bavaria, 6th century A. D.). American Journal of Physical Anthropology 126, 2005, 48–55.

Museum:
- [20] A. Pütz, Pietätvolle Aufbewahrung menschlicher Skelette: Die Gruft auf dem Aschheimer Gemeindefriedhof. Das Archäologische Jahr in Bayern 2008, 174-175.

Restaurierung:
- [21] S. Gasteiger, „Investigative Conservation“ - ein zukunftsfähiges Restaurierungskonzept für Kleinfunde in der Archäologie und Bodendenkmalpflege. Bericht der Bayerischen Bodendenkmalpflege 45/45, 2004/05, 379-383.
- [22] Dröber/Gasteiger 2002: Vera Dröber/Stephanie Gasteiger, Geklebtes Glück – Eine frühmittelalterliche Amulettperle aus Aschheim, Grab 179. Das archäologische Jahr in Bayern 2002, 85-86.

Runenkunde:
- [23] A. Bauer/P. Pieper, Die S-Fibel von Aschheim: Ein Beitrag zur Sprachgeschichte des Althochdeutschen. In: G. Kroonen/E. Langbroek/H. Perridon/A. Roeleveld (Hrsg.), Timit Lof. Festschrift für Arend Quak zum 65. Geburtstag. Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik 67 (Amsterdam/New York 2011), 23-44.
- [24] K. Düwel, Die Runenarbeit am Seminar für deutsche Philologie (ehemals Arbeitsstelle: Germanische Altertumskunde), Göttingen. Neufunde 2002. Nytt om Runer. Meldingsblad om runeforskning 18, 2003 (2005), 11–16.
- [25] K. Düwel, Die Runenarbeit am Seminar für deutsche Philologie (ehemals Arbeitsstelle: Germanische Altertumskunde), Göttingen. Neufunde 2000. Nytt om Runer. Meldingsblad om runeforskning 16, 2001 (2003), 11–12.
Zu den Runeninschriften auf der Bügelfibel aus Grab 166, der S-Fibel aus Grab 49 und der Scheibenfibel aus Grab 221 siehe auch die Einträge in der Datenbank des Runenprojekts Kiel, www.runenprojekt.uni-kiel.de

 

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